Gedanken zu unseren Klimakrisen

… oder haben wir sogar mehrere Klimakrisen parallel zu bewältigen?

Das soziale Klima in diesem Land, wahrscheinlich auch über die Grenzen von Österreich hinweg, ist nahe oder direkt am Kipppunkt angelangt.

In den letzten Jahren hat der Mensch gezeigt, dass die bewältigung der Klimaklima alles nur keine Priorität hat. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung beschäftigen sich nur wenige mit dem aktiven Klimawandel. Aus der C-Pandemie haben wir offenbar weniger gelernt. Zusammenhalt und gemeinsame Ziele müssen konsequent umgesetzt werden. Prioritäten müssen vorhanden, auf das Ziel abgestimmt und verfolgt werden gemeinsam. Entschlossen. There is no Plan(net) B.

Parallel fällt mir, und wahrscheinlich vielen in Mitteleuropa auf, dass sich das soziale Klima massiv verändert hat. Es prallen Welten aneinander. Der Gesellschaftliche Wandel wird nicht überall wahr- bzw. angenommen. Das sorgt für Herausforderungen. Es sorgt für Verstimmungen.

Wir leben in einer Zeit in der es beinahe unbegrenzte Möglichkeiten gibt. Der Menscheit geht es, bezogen auf Mitteleuropa gut, wahrscheinlich so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wir haben unsere Herausforderungen die wir als Gesellschaft bewältigen müssen. Keine Frage. Im Verhältnis zu unseren Groß- und Urgroßeltern sind sie wahrscheinlich einfacher zu bewältigen. Wahrscheinlich.

Aufgrund des technischen Fortschritts erleben wir eine Phase, in der wir laufend unsere Technologien anpassen und weiterentwickeln können. Wissen ist leicht und beinahe an jedem Ort verfügbar. Lebensrettende Sofortmaßnahmen stehen der Allgemeinheit zur Verfügung.

Dennoch hat sich das gesellschaftliche Klima (massiv) verändert. Anders als beim Weltklima, könnten wir bei dieser Klimarettung schneller und einfachere Hebel einsetzen, um eine Trendumkehr einzuleiten.

Was hindert uns? Wollen wir das nicht? Warum sind wir so eine mimi-Gesellschaft geworden? Was macht das mit uns allen? Noch wichtiger, wie wirkt sich die Mimi-Gesellschaft auf unsere Nachfolgegenerationen aus?

Hey … wachen wir auf. Es gibt da draußen Herausforderungen zu meistern. Die uns als Gesellschaft bzw. uns als Menschheit betreffen. Während der CO2 Ausstoss und die globale Erwärmung der Erde voranschreitet verstecken wir uns vor uns selbst und verfallen in den mimi-Modus, zeigen mit dem Finger auf andere und suchen Fehler bei allen Seiten. Nur nicht bei einem selbst.

Das sind meiner Meinung nach suboptimale Vorraussetzungen für die großen Herausforderungen. Oder ist das vielleicht „unser Auftrag“ auf der Welt? Wir könnten hierzu jetzt echt lange und viel philosopieren.

In der Krise zeigt der Mensch immer extreme Verhaltensmuster. Die einen entfalten das gesamte vorhandene Potential die andere Seite verfällt in eine Art Schockmodus und lähmt dadurch sich selbst und die Systeme.

Die C-Pandemie hat einige interessante Phänomene gezeigt. Meiner Meinung nach haben wir jetzt die Chance den drive der breiten Masse, also jene die entschlossen handeln und Maßnahmen umsetzen, zu nutzen, um die restlichen gesellschaftlichen Problem anzugreifen.

Auch wenn dieser Part des Blogpostings jetzt einige spalten wird. Wir, ich sehe mich auf der Seite der lösungs- und zukunftsorientierten Seite, müssen anpacken. Die beiden Klimakrisen angreifen und nachhaltige Lösungen auf den Weg bringen.

In den letzten Monaten habe ich einige Dinge nicht verstanden. Auch viele Gespräche in meinem Umfeld haben keine wirklichen Lösungen gebracht. Ein großer Teil der Gesellschaft sieht die Probleme und weiß welche großen Lösungen helfen würden. Dieser Teil hat aber immer wieder mit den Querschlägen der geringen, aber viel lauteren, Seite der Gesellschaft zu kämpfen. Das es kurz vor 12 ist, bei vielen Themen, wissen wir. Zumindest sagen wir alle es oft.

Greifen wir also an

  • Nutzen wir das Potential der Wissenschaft um uns als Gesellschaft auf das nächste Level zu heben. Glauben wir als Gesellschaft doch wieder mehr der Wissenschaft. Die Abneigung und teilweise sogar Anfeindung der Wissenschaft in Österreich ist erschreckend hoch. Bleiben wir dabei, dass wir alle das System des ÖFB-Teamchefs kritisieren und öffentlich an den Pranger stellen und vertrauen wir doch wieder mehr auf wissenschaftliche Errungenschaften. Wir brauchen alle Bereiche der Wissenschaft. Wissenschaft hat uns hierhergebracht. Science doesn´t care what you belief!
  • Nehmen wir uns wieder gegenseitig wahr und akzeptieren wir uns. Akzeptieren wir nicht nur die laute Minderheit. Gelingt das nicht, müssen wir diesen Kern abkapseln und isolieren. Schenken wir diesem Teil keine Aufmerksam und geben wir den eigenen Ärger keine Chance.
  • Erarbeiten wir neue Lösungen für eine neue Zukunft. Wir werden die Kurve nur mit neuen Lösungen schaffen. Die Zukunft liniear erschaffen wird nicht klappen. Die gesellschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Parameter entwickeln sich exponentiell.

… bis demnächst in diese Theater.

stay safe and make some noise.

meier & out

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