Zurück zur neuen Normalität

Wieder einmal ein paar Zeilen und Gedanken zum Thema zurück zum normalen Leben.

Was ist normal? Bevor wir alle immer vom normalen Leben sprechen sollten wir uns einig werden was normal ist. Wer definiert normal? Wollen wir vollständig zurück zur Normalität? Wird uns der restart gelingen? Was macht das Virus inzwischen?

Fragen über Fragen. Einige Punkte zum Leben mit und nach der C-Pandemie habe ich schon hier veröffentlicht:

Ein Gesundheitsminister während der C-Pandemie hatte die Aussage extrem strapaziert. Ich muss sie mir dennoch ausleihen. Meiner Meinung nach, befinden wir uns jetzt wirklich in einer entscheidenden Phase der Pandemie.

Seit März 2020 waren wir immer wieder einmal im öffentlichen Leben gelähmt, eingeschränkt und teilweise unsicher. Ab November 2020 war uns quasi das private soziale Leben untersagt worden. Die beginnenden Öffnungen ab Ende Mai bewegen uns wieder in ein Leben das wahrscheinlich ähnlich dem Jänner / Februar 2020 ist.

Die Technikerinnen und Techniker wissen, kritisch ist der An- und Abfahrbetrieb. Systeme sind für den Normalbetrieb konzipiert und gebaut. Selten geschehen Unglücke in der stabilen Betriebsphase. Die Abweichungen im An- und Abfahrbetrieb führen oft zu technischen Zwischenfällen.

Immer wieder verglich ich die Pandemie mit derart anschaulichen Vergleichen. Nervösität, Unruhe etc. fand immer wieder mit Öffnungs- bzw. Schließungsschritten statt. Die Nervosität war sicherlich der jeweiligen Kommunikationsmaßnahmen geschuldet 😉 Unsicherheit und Unwissenheit führte zu eine Art Unruhe. Je länger manche Phasen dauerten umso besser gingen wir, meiner Meinung nach, damit um.

Durch die umfassenden Testangebote, die Durchimpfungsrate und auch das Wissen in der Bevölkerung ermöglichen die umfassenden Öffnungsschritte. Dieses Mal hielten die Termine und die „Wünsche“ der Öffentlichkeit wurden erfüllt.

Wie schon oft erwähnt ist die C-Pandemie psychologisch sehr interessant. Viele Herausforderungen werden uns noch bevorstehen. Die kritische Phase des Anfahrbetriebs gilt es jetzt gemeinsam zu meistern.

Vorteilhaft ist sicherlich die warme Jahreszeit und das der Mensch sein Leben dadurch mehr ins Freie verlagert und dadurch Ansteckungsrisiken minimiert werden. Ein warmer und vor allem schöner Sommer wird uns helfen ein Stück Normalität zu erhalten.

Trotz der Durchimfpungsrate gehe ich nicht davon aus, dass wir schnell wieder riesige Festivals, Zelt- und Volksfeste feiern werden. Derzeit sind die Regelungen einfach zu wenig planbar. Ohne Planungssicherheit ist die Umsetzung eines solchen Events nicht durchführbar. Es wird sich auch zeigen wie der Mensch derartige Veranstaltungen wieder annehmen wird. Ich selbst bin noch nicht überzeugt davon, dass alle Menschen Events dieser Art wieder vollständig annehmen. Zu groß sind meiner Meinung nach die Nachwirkungen der Lockdowns. Viele haben sich die Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen einfach abgewöhnt.

Das Zusammenleben der unterschiedlichen Personengruppen wird herausfordernd. Auf der einen Seite stehen jene die nach wie vor vorsichtig agieren werden und sich langsam an die Zusammenkünfte gewöhnen wollen und auf der anderen Seite jene die mit Vollgas wieder das Leben vom Februar 2020 zurückwollen. Ich sehe hier die größten Herausforderungen für die Gesellschaft. Hier ist potential für Konflikte vorhanden und kreative Lösungen werden in all unseren Lebensbereichen erforderlich sein.

Jetzt sind wir alle gefragt. Jetzt gilt es als Gesellschaft das wir den Anfahrbetrieb fehlerfrei über die Bühne bringen, kritische Faktoren schnell erkennen und gegensteuern und Freundschaften und Zusammenhalt vorleben.

Es ist und bleibt eine spannende Zeit. Eine Phase aus der wir viel lernen können.

Machen wir das Beste draus.

bis demnächst in diese Theater.

stay safe and make some noise.

meier & out

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